Diese alte Mauer zäunt das Gründstück der Abbey von Whitby ein und der Krötenbär musste all seinen Mut zusammen nehmen sich auf diesen buckeligen Steine hinzustellen und ohne helfende Hände stehen zu bleiben. Aber er hat es geschafft und auch noch super das Gleichgewicht gehalten. Mein Mann stand natürlich direkt in der Nähe, bereit ihn aufzufangen ;)
Von der Abbey ist nicht mehr so viel über geblieben, steht sie ja schon seit ungefähr 1220 n. Chr. dort, aber schön anzusehen ist es ja trotzdem. Ich finde immer wieder erstaunlich mit wie wenig so tolle Gebäude
entstanden sind und wir "filigran" die Fenster gearbeitet wurde. Die 1220 aufgebaute Abbey ist aber nicht das Original gewesen, dieses wurde nämlich schon ca. 650 n. Chr. erbaut und leider ca 200 Jahre später zerstört. Mehrmals wurde die Abbey zerstört und die Wände die nun noch stehen sind originlagetreu wieder aufgebaut worden. Schon spannend so eine alte Geschichte. Leider sind diese Sehenswürdigkeiten in Großbritannien sehr teuer, so dass wir Vieles nur von aussen bestaunt haben.
Nun zum Krötenbären. Er trägt hier eine Checkerhose von Klimperklein, genäht aus den Delta Spots von Michas Stoffecke nach einem Design von Woogielicious.
Das dunkelblaue T-shirt ist gekauft *hierfehltderAugenzuhalt-Smiley*
Aber so ganz schlichte Shirts braucht der Krötenbär zum Kombinieren, ich mag es ja nicht so kunterbunt. Aber sie zu nähen ist schon arg langweilig.
Die Checkerhose war im Urlaub das liebste Kleidungsstück für die Tage
mit langen Fahrten, so waren wir an diesem Tag nach einer erfolgreichen
Europameisterschaft im Flyball in Ipswich 400km nach Whitby gefahren.
Dort haben wir 2 Nächte auf einem süßen Campingplatz oberhalb der Robin
Hood´s Bay verbracht.
Der Name ist Hooks House Farm und wirklich zu empfehlen. Ein kleiner, familiengeführter Camping Platz auf dem man auch spontan noch Platz bekommt.Mit Wohnmobil oder Wohnwagen sollte man jedoch kurz vorher mal anrufen, da diese Plätze aufgrund der Lage und Beschaffenheit des Platzes begrenzt sind.
(Aussicht von unserem Platz aus)
Die Bilder enthalten übrigens keinen Filter, der den Himmel blauer oder das Wetter schöner macht. Es war einfach himmlisch da oben auf dem Berg. Und in Whitby haben wir auch etwas gesehen, was wir so noch nie erlebt haben. Hunderte von Menschen standen an den Kai-Mauern und haben Schnüre ins Meer gehalten. Als wir näher gingen sstellten wir fest, dass sie Krebse fingen. Jeder hatte diese Schnüre mit Köder dran und einer Vorrichtung zum Aufwickeln und Eimer neben sich stehen. Dort standen ganze Generationen an Familien und fingen Krebse. Manche nahmen die Krebse hinterher mit, viele warfen sie allerdings hinterher wieder ins Wasser. Freizeitbeschäftigung: Krebs angeln.
Die Möwen, die hier übrigens besonders frech waren, saßen lauernd neben den Menschen. Es war schön sie zu beobachten, wie sie die Position wechselten, davon flogen, wiederkamen (glauben wir)...
Ein aufregender Tag war das für den Krötenbären und super schön!
Am nächsten Tag sind wir runter zum Strand gegangen, dieser ist dort nur bei Ebbe vorhanden und man sollte gut auf die Tide-Zeiten aufpassen, damit man noch gut wegkommt vom Strand und nicht vom Wasser überrascht wird. Und wenn man mit Baby oder Kleinkind unterwegs ist sollte man nicht mit Kinderwagen/BUggy oder ähnlichem da runter gehen, denn die Straße hoch ist seeeehr steil und dann kaum zu schaffen. Der Bürgersteig besteht aus Stufen damit die Fußgänger vorallem "den Abstieg" gut schaffen. Dort unten, direkt an der Bucht,gibt es kleine niedliche Café mit leckeren Cup Cakes und Scone. In dieser Hinsicht ist Großbritannien mein Verderben ;)
Die Tage geht es weiter mit unserem Urlaubsbericht, Eure Sara







